Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Eine Sitzung beginnt in der Regel mit einem Gespräch über dein Anliegen.

Dabei geht es nicht nur darum, was passiert ist oder was dich beschäftigt, sondern auch darum, wie du dich damit im Moment erlebst.

Im Verlauf der Sitzung kann körperorientierte Wahrnehmung einbezogen werden. Das bedeutet, dass wir gemeinsam wahrnehmen, wie sich ein Thema im Körper, im Nervensystem oder im inneren Erleben zeigt.

Du bestimmst jederzeit, was du teilen möchtest und in welchem Tempo wir arbeiten.

Menschen kommen mit unterschiedlichen Anliegen in meine Praxis.

Häufig geht es um Anspannung, innere Unruhe, wenig Zugang zum eigenen Körper oder das Gefühl, sich selbst nicht mehr klar zu spüren.

Auch Fragen rund um Nähe, Intimität, Sexualität, Lust, Scham, Grenzen oder Bedürfnisse können Teil der Begleitung sein.

Du musst dein Anliegen nicht bereits klar formulieren können. Manchmal beginnt die Arbeit genau damit, gemeinsam herauszufinden, was Raum braucht.

Eine Einzelsitzung bietet Raum für ein aktuelles Anliegen, eine konkrete Frage oder eine flexible Begleitung in individuellen Abständen.

Die Begleitung über drei Monate bietet einen verlässlichen Rahmen über mehrere Sitzungen hinweg. Sie kann sinnvoll sein, wenn du merkst, dass ein Thema mehr Zeit, Kontinuität und Integration braucht.

Welche Form passend ist, hängt von deinem Anliegen, deinem Bedürfnis nach Tiefe und deinem gewünschten Rhythmus ab.

 

Die Begriffe Sexualberatung und Sexualtherapie werden nicht immer einheitlich verwendet. In der Schweiz sind sie nicht klar geschützt oder eindeutig abgegrenzt. Deshalb gibt es je nach Ausbildung, Fachrichtung und Arbeitsweise Überschneidungen.

Ich verstehe Sexualberatung eher als Raum für Orientierung, Klärung und konkrete Fragen rund um Sexualität, Nähe, Lust, Grenzen, Bedürfnisse oder Beziehung.

Von Sexualtherapie wird häufiger gesprochen, wenn ein Thema tiefer geht oder sich wiederholt – zum Beispiel bei Unsicherheit, Scham, Anspannung, körperlichen Reaktionen, sexuellen Schwierigkeiten oder Mustern, die sich nicht allein durch Nachdenken verändern.

In meiner Praxis verbinde ich sexualberaterische und sexualtherapeutische Perspektiven mit körperorientierter Wahrnehmung und nervensystembezogener Arbeit. Im Zentrum steht nicht eine Diagnose, sondern dein Erleben: dein Körper, deine Bedürfnisse, deine Grenzen und die Frage, was für dich stimmig ist.

 
 

Nähe, Intimität und Sexualität sind eng mit Sicherheit, Anspannung, Regulation und Körperwahrnehmung verbunden.

Wenn der Organismus angespannt oder dauerhaft aktiviert ist, kann es schwerer werden, Lust, Nähe oder eigene Bedürfnisse klar wahrzunehmen.

In der Begleitung geht es darum, diese Zusammenhänge besser zu verstehen und dem eigenen Erleben mit mehr Orientierung zu begegnen.

Somatic Experiencing, kurz SE, ist eine körperorientierte Methode zur Unterstützung der Selbstregulation des Nervensystems.

In meiner Arbeit verstehe ich SE nicht nur als Methode, sondern auch als Haltung: achtsam, ressourcenorientiert, schrittweise und orientiert an dem, was im jeweiligen Moment möglich und stimmig ist.

Nein.

Meine Arbeit ersetzt keine medizinische, psychiatrische oder psychotherapeutische Behandlung.

Sie kann dich dabei unterstützen, deinen Körper, dein Erleben und deine Reaktionen bewusster wahrzunehmen und einzuordnen.

Wenn du dich in einer akuten psychischen Krise befindest oder medizinische/therapeutische Unterstützung brauchst, ist eine entsprechende Fachperson oder Fachstelle die passendere Anlaufstelle.